Frühschicht - Der Dortmund-Podcast

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Transkript

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00:00:01: Willkommen in der Frühschicht, dem täglichen Newsletter der Ruhinachrichten als Podcast.

00:00:06: Wie auch in unserem Newsletter haben wir heute ein ausführliches Thema für Sie!

00:00:10: Heute von Julia Sigantini und gelesen von Jonas Küchler.

00:00:13: am Montag den twenty-fünfzehnten Mai.

00:00:15: zwei tausend sechsundzwanzig.

00:00:18: Haben Väter vor dem Familiengericht schlechtere Karten als Mütter?

00:00:22: Drei Dortmunder Fachanwälte für Familienrecht Sandra Günther Iris Werner und Michael Tietse beantworten diese Frage nicht gleich Aber ihre Antworten führen in dieselbe Richtung.

00:00:33: Die alte Formel, Kinder gehören zur Mutter gilt so nicht mehr.

00:00:36: Familiengerichte schauen heute genauer hin.

00:00:39: Väterrechte sind gestärkt worden und trotzdem berichten alle drei das Väter nach einer Trennung oft mehr erklären... ...und kämpfen müssen wenn sie nicht nur Wochenendvater sein wollen.

00:00:50: Michael Tietze sagt es so die Mütter hätten es für seinen Geschmack immer noch einfacher bei Gericht.

00:00:55: Wichtig sei zuerst einen verbreiteten Irrtum zu klären.

00:00:58: Sorgerecht und Umgangsrecht sind zwei verschiedene Dinge.

00:01:02: Sorggerecht meint die großen Entscheidungen – Gesundheit, Schule, Aufenthaltsbestimmung.

00:01:07: Umgangstrecht meinte die Frage wann ein Elternteil das Kind sieht?

00:01:11: Genau dieser Umgang ist in vielen Trennungsfamilien der eigentliche Streitpunkt.

00:01:16: Tize hält das Sorgrecht in der öffentlichen Wahrnehmung deshalb für überschätzt.

00:01:20: Entscheidend wird oft das Aufentheitsbestimmungsrecht Die Frage wo das Kind nach der Trennung lebt.

00:01:27: Häufig zieht der Vater aus, oft aus klassischer Rollenverteilung heraus.

00:01:31: Vergehen dann Wochen oder Monate greift vor Gericht das Kontinuitätsprinzip.

00:01:36: Das Kind hat sich an seinen Lebensmittelpunkt gewöhnt.

00:01:39: ein erneuter Wechsel soll nicht leichtfertig erfolgen.

00:01:42: Kein automatischer Sieg der Mutter aber in möglicher Startvorteil erklärt Michael Tietze.

00:01:47: Gleich geht es weiter mit der Geschichte nach der Werbung für alle die ihr Leben genießen wollen neue Designmöbel Pflanzenkonzepte für ihr Zuhause und mehr mit dem Sparkassen-Privatkredit schnell finanziert.

00:02:05: Persönliche Beratungen, transparente Abwicklungen und schnelle Auszahlung – jetzt informieren bei ihrer Sparkasse Dortmund!

00:02:12: Und weiter geht's mit der Frühschicht.

00:02:17: Anwältin Iris Werner findet die Frage nach Mutter oder Vater allein zu grob.

00:02:21: Familiengerichte interessierten sich für gelebte Verantwortung.

00:02:25: Wer kennt den Kinderarzt?

00:02:27: Wer organisiert Elternabende?

00:02:29: Wer kann Arbeitszeiten ändern?

00:02:31: Günther sieht trotzdem eine strukturelle Schieflage.

00:02:34: Sie beschreibt Väter, die Elternzeit genommen haben – die flexibel arbeiten können, die sich von Anfang an gekümmert haben und nach der Trennung die Kinder trotzdem nur jedes zweite Wochenende sehen sollen.

00:02:46: Das geht natürlich nicht!

00:02:48: Ein zentrales Zukunftsthema ist für alle drei das Wechselmodell.

00:02:52: Die helftige Betreuung durch beide Eltern.

00:02:55: Möglich sagen sie aber nur wenn beide Eltern praktisch mitwirken.

00:02:59: Einig sind sich alle drei Anwälte auch in einer anderen Sache.

00:03:03: Der zentrale Punkt ist immer das Kindeswohl!

00:03:06: Sobald Gewalt oder Missbrauch im Raum stehen, verändert sich alles – ein Umgangsausschluss gilt aber als das Äußerste.

00:03:13: Das war's mit der Frühschicht.

00:03:14: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:03:16: Wenn Ihnen der Podcast gefällt, freuen wir uns darüber wenn Sie uns abonnieren und weiter empfehlen.

00:03:21: Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Montag.

00:03:28: Den vollständigen Newsletter gibt es auf ruhenachrichten.de-frühschicht.

00:03:34: Auf unserer Website bieten wir übrigens das RM-Plus-Abo für sechs Monate zum Test für einen Euro.

00:03:40: Bis morgen früh!

00:03:41: Ihre Frühschicht.